In regelmäßigen Abständen stellt der Gewerbeverband Ampfing Unternehmen aus der Region vor. Diesmal geht der Blick auf die Schörghuber Spezialtüren KG – ein Industriebetrieb, der am Standort Ampfing seit Jahrzehnten verwurzelt ist und zu den wichtigsten Arbeitgebern der Gemeinde zählt.
Rund 450 Mitarbeitende sind an den Standorten Ampfing und Jahrdorf tätig. Gefertigt werden hochwertige Türen und Zargen aus Holz, die unter anderem in Krankenhäusern, Schulen, Verwaltungsgebäuden und Hotels zum Einsatz kommen. Ein Schwerpunkt liegt auf Funktionstüren, die Anforderungen an Brand-, Schall- oder Feuchtraumschutz erfüllen – produziert wird individuell nach Auftrag, teils in kleinsten Stückzahlen.
Übrigens:
Die Türen im neuen Kindergarten in Ampfing stammen von Schörghuber – sie werden dort Tag für Tag von kleinen und großen Händen geöffnet.
Vielfalt in der Ausbildung
Seit vielen Jahren bildet das Unternehmen junge Menschen aus der Region aus – im Schreinerhandwerk, in der Lagerlogistik, im technischen Bereich, dazu ein duales Studium mit Bezug zur Holztechnik. Die Ausbildung ist auf langfristige Perspektiven ausgerichtet; ein großer Teil der Nachwuchskräfte bleibt nach dem Abschluss im Unternehmen.
Ausbildung bei Schörghuber Spezialtüren
Arbeitsplatz mit Entwicklungsmöglichkeiten
Mitarbeiter der Firma Schörghuber
Schörghuber bietet Beschäftigungsmöglichkeiten in verschiedenen Bereichen – von handwerklich-technischen Tätigkeiten über planerische Aufgaben bis hin zu administrativen Funktionen. Mitarbeitende haben die Möglichkeit, sich innerhalb des Unternehmens weiterzuentwickeln. Fortbildungen und Qualifizierungsmaßnahmen werden regelmäßig angeboten. Die Unternehmensstruktur ist geprägt durch überschaubare Teams und eine Organisation mit kurzen Entscheidungswegen.
Nachhaltigkeit als Teil der Praxis
Schörghuber gehört seit mehreren Jahren dem Umweltpakt Bayern an und hat sich dazu verpflichtet, Maßnahmen zum Klimaschutz über die gesetzlichen Anforderungen hinaus umzusetzen. Daher verfolgt das Unternehmen bereits seit vielen Jahren eine Nachhaltigkeitsstrategie, die auf den drei Säulen Berechnung, Reduktion und Kompensation basiert. So wird für die Produkte von Schörghuber sowie für das Unternehmen insgesamt CO₂-Neutralität sichergestellt.
Zudem sorgt eine großflächige Photovoltaikanlage am Standort Ampfing für elektrische Energie, was mehr als ein Drittel des Eigenbedarfs abdeckt. Der restlichen Strombedarf wird mit Ökostrom gedeckt.
Neben technischen und organisatorischen Maßnahmen spielt auch die Materialbeschaffung eine Rolle. Verwendet werden überwiegend Hölzer aus zertifizierter, nachhaltiger Forstwirtschaft. Auf dem Betriebsgelände in Ampfing wurde zudem eine Blühwiese für Bienen angelegt.
Fester Bestandteil des Wirtschaftslebens
Mit seiner langen Geschichte, der engen Bindung zur Region und einem klaren Fokus auf zukunftsfähige Produktion gehört Schörghuber zu den etablierten Unternehmen im Gemeindegebiet. Das Unternehmen zeigt, wie sich regionale Verwurzelung und unternehmerische Zukunftsorientierung miteinander verbinden lassen.
Im Porträt: Schörghuber Spezialtüren KG
rund 450 Mitarbeitende
Standorte in Ampfing & Jahrdorf
Funktionstüren aus Holz, individuell gefertigt
Erschienen im Ampfinger Gemeindeschreier · Ausgabe 2/2025